Nächste Termine Ak Asyl

 

1. Interne Sitzung (nur für Mitglieder)  in 2020

Schwerpunkt: Aufgabenklärung  mit Frank Kahle-Klusmeier


Dienstag, den 21.1.2020 um 18:30 Uhr im Café Connect.

 

weitere Termine

Unterstützung bei der Vesperkirche

Am 2. Februar werden Mitglieder aus dem  AK Asyl gemeinsam mit einigenen Geflüchteten bei der Essensausgabe und Bewirtung im Rahmen der Vesperkirche in der Martin-Luther-Kirche helfen

Weitere Informationen zur Idee und den Aktionen der Vesperkirche Gütersloh in der Zeit vom 26.1. bis 9.2.2019 finden Sie hier.

Gesichter Güterslohs - unsere neuen Nachbarinnen im Portrait

Wer ist die neue Nachbarin nebenan, woher kommt sie? Welche Träume und Wünsche hat sie? Wie lebt sie ihr neues Leben in Gütersloh? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Foto-Ausstellung im

Stadtmuseum ab 9. Oktober 2019

Weitere Informationen finden Sie hier und im Pressespiegel.

Besonders hinweisen  möchten wir auf die Talkrunde mit den portraitierten Frauen am

Sonntag, den 3. November - ab 15 Uhr

Aktionswochen gegen Rassismus

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus beteiligt sich der AK Asyl Gütersloh mit einem

Gottesdienst am 22.3.2020 um 18:00 Uhr in der MLK

unter dem Motto

Fürchte dich nicht

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen  und das gesamte Programm der Aktionswochen in der Stadt Gütersloh  in der Zeit vom 16.-29.03. folgen

Neue ehrenamtliche Unterstützer werden gebraucht

Sprachförderung und Kinderbetreuung beim AK Asyl

Bereits seit 4 Jahren gibt es über den Arbeitskreis Asyl Angebote zur Sprachförderung von geflüchteten Menschen. Ehrenamtliche Lehrkräfte bieten Flüchtlingen in 7 Kleingruppen eine Alphabetisierung und das Erlernen der deutschen Sprache  auf unterschiedlichem Sprachniveau (A1 – B1) an. Montags bis freitags zwischen 10.00 und 12.00 kommen regelmäßig zahlreiche Flüchtlinge zu den kostenlosen Angeboten ins Haus der Kirche, wo auch die Flüchtlingsberatung der Diakonie und das Café Connect zu finden sind.

Vollständiger Text und Ansprechpartner

Nach Terrror und Flucht ein Leben in Sicherheit

Die Glocke  Gütersloh berichtete am Samstag 8. Dezember 2018 über Bushra Aldakhi, einer jungen Flüchtlingsfrau, die mit Hilfe ihrer ehemaligen  Sprachlehrerin Elisabeth Meier jetzt in Gütersloh im Klinikum in ihren alten Beruf als Krankenschwester zurückgekehrt ist. 

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Holzschuhe, Fachwerk, Waschmaschinen - Besuche im Gütersloher Stadtmuseum und in Rheda-Wiedenbrück

Sprache lernen heißt nicht nur Wortschatz und Grammatik üben, sondern bedeutet auch, die Lebenswelt in der neuen Umgebung kennen zu lernen. Mit dieser Zielsetzung bemühen sich die ehrenamtlichen Lehrer/innen des AK Asyl der Evangelischen Gütersloh, den Teilnehmern ihrer insgesamt 7 Sprachkurse auch über Aktivitäten und Exkursionen Informationen und Einblicke zu verschaffen, die wiederum Gelegenheit zum sprachlichen Austausch bieten.

Anfang November machten sich Teilnehmer eines Sprachkurses (Sprachniveau ca. B1) auf den Weg in das Gütersloher Stadtmuseum, um  Gütersloher Stadtgeschichte näher kennen zu lernen. Aufgrund von Mitteln aus dem Fonds der Bürgerstiftung war der Eintritt für die Gruppe kostenlos. Sie staunten über die kleinen Räume, die einfachen Lebensumstände vor der Industrialisierung und besonders über die Holzschuhe. Ein Miele-Werbefilm über Waschmaschinen im Jahr 1928 bot ebenfalls viel Gesprächsstoff. Es gab im Anschluss viele Fragen und regen Austausch zu Themen wie z.B. der Entwicklung der deutschen Sprache (Plattdeutsch / Hochdeutsch). 

Auch die Sonderausstellung zum Thema "Tsingtao", die die deutsche Kolonialvergangenheit in China beleuchtet, fanden sie interessant und es wurde z.T. die eigene koloniale Vergangenheit (z.B. durch das britische Empire als Kolonialmacht) angesprochen. 

 

Bei einer weiteren Exkursion nach Wiedenbrück konnte die Gruppe  die zahlreichen Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert bewundern. Die lateinischen Inschriften wurden zu entziffern versucht, die figurenreichen Schnitzereien  bestaunt und von den Begleitern in ihren historischen oder biblischen Zusammenhang gestellt.Niemand aus der Gruppe war bisher im nahegelegenen Wiedenbrück gewesen, um so erfreuter waren  alle über so viel Interessantes in der Nähe. Ein Besuch in der Ägidiuskirche., in der gerade die Orgel gespielt wurde, und ein Gang durch Teile der Flora Westfalica bis zum Seecafé rundeten den Besuch ab.

 

Insgesamt zeigt sich, dass die Teilnehmer sich mehr Austausch und Gelegenheit wünschen, die erworbenen Sprachkenntnisse auch im Alltag einzusetzen. Die Ausflüge tragen dazu bei, dass sie ihren normalen Radius zwischen Behördengängen und alltäglichen Erledigungen erweitern und sich vielleicht ein bisschen mehr heimisch fühlen können - wenn sie denn bleiben dürfen. 

 

Elisabeth Meier und Imke Kuck