17.04.2018 - Einladung zum Offenen Treffen des AK-Asyl um 18:30 Uhr - Heute im Bäckerkamp 53a

Thema: Die Lebenssituation von Familien mit Werkverträgen im Kreis Gütersloh.

Ort:      Bäckerkamp 53a, Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

Der Referent ist Herr Volker Brüggenjürgen, Vorstand des Caritasverbandes im Kreis Gütersloh.

Herzlich Willkommen, freundliche Grüße,

Ingrid Müller und Elisabeth Meier

05.01.2018 - Die Aufgaben werden nicht weniger - Wechsel des Vorsitzes im Arbeitskreis Asyl - Gütersloh

„Ich habe immer gesagt, mit 70 möchte ich ein wenig kürzer treten“, sagt Ernst Johann Klinke. Und so gibt er - kurz vor seinem runden Geburtstag – die Leitung des Arbeitskreises Asyl an Barbara Brinkmann ab.

Die 70jährige ehemalige Lehrerin und Schulleiterin ist seine langjährige Weggefährtin im Arbeitskreis. „Ich mache das zunächst für ein Jahr. Dann sind die Jüngeren dran“, sagt sie.

Es ist ein sanfter Übergang. Die Themen Kirchenasyl und die Veranstaltungsorganisation wird Ernst Klinke weiter beackern. Denn schließlich hängt sein Herzblut an dem Arbeitskreis, dem er jetzt fünf Jahre lang vorstand.

„Er hat den Arbeitskreis Asyl zu dem gemacht, was er jetzt ist“, so Barbara Brinkmann. Ihm war wichtig, dass die Politiker nicht die Augen vor dem Leid der Flüchtlinge verschließen.

„Ich habe schon an Martin Schulz geschrieben, als er noch nicht Kanzlerkandidat war“, erzählt Klinke. „Schlüssel für Brüssel“ hieß die Aktion 2012, an der sich auch die Gütersloher beteiligten und Schlüssel als Symbol für die Grenzöffnung der EU für Flüchtlinge sammelten.

Der Arbeitskreis Asyl ist Streiter und Sprachrohr für die Belange von geflüchteten Menschen. „Das Tätigkeitsfeld hat sich in den vergangenen Jahren stark erweitert“, so Brinkmann. Am Anfang hatten sie noch Willkommenspakete mit dem, was die geflohenen Ankömmlinge am nötigsten brauchten, geschnürt. „Und dann lehnte die Stadt die Verteilung ab, da die Menschen das in den Turnhallen sowieso nicht benötigen würden“, erinnert sich Klinke kopfschüttelnd. Sie hatten ihn damals noch nicht einmal zu den Flüchtlingen gelassen. „Man fürchtete wohl unseren kritischen Blick“, so Klinke.  Doch heute wüssten die Verwaltungsmitarbeiter, was sie an ihm haben. Inzwischen gibt es auf Initiative des Arbeitskreises Asyl und dank einer Anschubfinanzierung der Kirchengemeinde eine Flüchtlingsberatung. Die Stadt ist froh über die ehrenamtliche Hilfe bei der Sprachförderung, der Einzelfallbegleitung und der Unterstützung in allen Lebensbereichen der Geflüchteten.

Dreh- und Angelpunkt der Arbeit des Arbeitskreises Asyl, dessen erweitertes Aufgabenspektrum sich jetzt auch im Namenszusatz „Integration für alle“ zeigt, ist das Haus in der Kirchstraße 10a. Hier ist die Flüchtlingsberatung, aber auch das Café Connect. Dort kommen seit 2015 Geflüchtete und Gütersloher Bürger zusammen, um sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee kennenzulernen und miteinander zu sprechen. Hier werden Sprachkurse gegeben, hier findet Kinderbetreuung statt und beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen wird den Geflüchteten auch geholfen.  „Und natürlich trifft sich dort auch der Arbeitskreis Asyl“, so Brinkmann.

Ernst Klinke hat es geschafft, dass die Belange der Geflüchteten in Gütersloh nicht außen vor bleiben. So holte der unermüdliche Netzwerker im September unterschiedlichste Initiativen zu einer „Flüchtlingspolitischen Filmveranstaltung“ im Kino Bambi-Löwenherz an einen Tisch. Der 85-minütige Dokumentarfilm „Deportation Class“ sorgte für Diskussionen.

Die Bürgerstiftung würdigte das Engagement des Arbeitskreises Asyl, indem sie elf Flüchtlingshelfer mit dem „Preis der Bürgerstiftung Gütersloh 2017“ auszeichnete. Für Klinke war es ein „wichtiges humanitäres und  politisches Signal gegen flüchtlingsfeindliche Stimmungen und Haltungen in der Stadt.“

Er bedankte sich in seiner Rede: „Sie ermutigen uns in unserer Anstrengung und leisten einen Beitrag für ein offenes, vielfältig buntes und fair aufgestelltes Gütersloh.“

 

entnommen der NW Gütersloh, 02.01.2018

die Online Redaktion

Das neue Führungsteam des AK-Asyl Gütersloh

 

 

04.12.2017 - „Wohnung plötzlich dreimal so teuer“ !!

... am 15.12. erst beschlossen und  schon am 18.12. als Informationsschreiben den Bewohnern zugeleitet!

Das nenne ich schnelles Verwaltungshandeln!

Und wen erreichen die Betroffenen kurz vor Weihnachten und zwischen den Jahren mit einem Schreiben, das ihnen buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzieht?  

Überwiegend Ehrenamtliche. Und, können wir Ehrenamtliche Beruhigendes und Zuversichtliches beitragen?

Eher nicht, denn niemand hatte uns vor diesem Ansturm an Fragen, vor dieser geballten Hilflosigkeit gewarnt, von dieser Veränderung auch nur in Kenntnis gesetzt! 

Ich will mich jetzt nicht mit dem KAG NRW aufhalten, das die Kommunen verpflichtet, die tatsächlichen Kosten für die Nutzung kommunaler Unterbringung kostendeckend zu ermitteln, wie es so schön heißt.

Unbedeutend Größe und Zustand der Unterbringung: 6 qm sind genauso teuer wie 13 oder mehr, pro Kopf nun 363 €.  

Das mit drei oder mehr Kindern belegte, vielleicht sogar von Schimmel befallene Kinderzimmer ist der Stadt genauso teuer wie 3 oder mehr evtl. sogar relativ neue Einzelzimmer?    Der Kopf zählt und nicht der Zustand des Wohnraums!

 Die Kommunikation der Stadtverwaltung über diese neue Gebührenberechnung ist lausig.

Menschen, denen alles genommen wurde, die alles verloren haben, und die oftmals seit inzwischen Monaten und Jahren mühsam und mit viel Energie versuchen, in diesem sehr fremden Land irgendwie neu anzufangen,  bekommen kurz vor Weihnachten ein derartig "kaltes" und sachlich unvollständiges amtliches Infromationsschreiben über eine angeblich ab sofort zu zahlende erhöhte Miete, die für die Bewohner abhängig von der Familiengröße nun drei bis viermal höher ausfällt als zuvor.

Zahlen können die meisten inzwischen lesen, demzufolge sind viele der Empfänger dieser Schreiben massiv geschockt! Denn dieses sogenannte Informationsschreiben enthält nicht nur kein Wort darüber, dass die Bewohner nicht selbst für die berechneten Mehrkosten aufkommen müssen, es fehlt auch jeder Hinweis auf Beratung und Information. Stattdessen wurde es nicht versäumt, dieses sog. Informationsschreiben mit einem gesonderten Hinweis zu versehen, dass die Bewohner unter Einhaltung der Fristen Rechtsmittel einlegen können! 

Über die Rechtmäßigkeit der Kostenermittlung mögen andere entscheiden, unberührt davon bleibt jedoch das „Wie“ der Informationsübermittlung. Diese war sachlich unvollständig, zeitlich unpassend und in der Form einfach beschämend! 

Barbara Brinkmann (Vorsitzende)

33330 Gütersloh 

http://ak-asyl-guetersloh.ekvw.de/

19.12.2017 - Zur Vormerkung die geplanten Termine für die "Offenen AK-Treffen" in 2018

Liebe Besucher unserer Website,

bitte merken Sie sich bereits heute die folgenden Termine unserer Treffen im Jahr 2018 vor.

Die jeweiligen Themen werden wir Ihnen, wie gewohnt, ca. 14 Tage vor dem jeweiligen Treffen hier vorstellen:

  • 17.4.2018     18.30 Uhr im Cafe Connect
  •  03.07.2018  18.30 Uhr im Cafe Connect
  • 09.10.2018   18.30 Uhr im Cafe Connect

 

Das Online-Redaktionsteam